Spielfilm, DDR 1983, Rolf Losansky
Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Christa Kozik
86 Minuten, Farbe, FSK: frei ohne Altersbeschränkung, Altersempfehlung ab 5
Moritz
träumt gern. Und vergißt dabei die Zeit. Und weil er auch noch gründlich ist,
dauert beim ihm alles ein wenig länger, als es die Erwachsenen gern sehen. Seine
Eltern sind immer in Eile - ihnen tötet Moritz mit seiner Langsamkeit den
letzten Nerv. Und auch der Lehrer in der Schule verzweifelt an Moritz'
Tagträumereien.
Da reicht es Moritz und er "zieht um" - "Es hat mir nicht mehr gefallen",
hinterläßt er als Begründung, und richtet sich in einer Litfaßsäule auf dem
Marktplatz ein. Und taucht damit ein in eine Phantasiewelt, in der er sich
besser zurechtfinden kann.
In der Litfaßsäule wohnt eine sprechende Katze, die mit ihm über die wirklich
wichtigen Fragen des Lebens redet. Moritz lernt Kitty, das Zirkusmädchen, kennen
und freundet sich mit dem philosophisch angehauchten Straßenfeger an, der sein
Arbeitsgerät in der Säule aufbewahrt. Und er bleibt in der Säule, bis er sich
stark genug fühlt, um den Schritt nach Hause zurück zu wagen.
"Die Geschichte eines neunjährigen Jungen wird mit Phantasie und Humor erzählt
und trägt unverkennbar die Handschrift von Christa Koczik, deren Spezialität
real-phantastische Geschichten sind." (Christel Strobel / Hans Strobel in:
Erlebnis "Kinderkino", 1987)
Trailer und mehr Informationen zum Film finden Sie hier:
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